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  • Herbstversteigerung 2020

    17.10.2020

    Zufriedenstellender Versteigerungsverlauf bei Schafen und Ziegen

    Aufgrund von verschärften Corona Bestimmungen startete der Versteigerungstag mit gedämpften Erwartungen. Entgegen dieser, entwickelten sich jedoch zufriedenstellende Durchschnittspreise.

    Der Auftrieb war um ca. 100 Stück geringer als im Herbst 2019. Am vergangenen Samstag, den 17.10.2020 wurden somit 126 Ziegen und 123 Schafe aufgetrieben. Die Anlieferung der Tiere wurde zeitlich nach Ziegen und Schafen getrennt. Um 11.30 Uhr eröffnete Obmann ÖR Jakob Pirchner die Ziegenversteigerung und um ca. 14.00 Uhr die Schafversteigerung.

    Ziegenversteigerung

    Die Ziegenversteigerung startete etwas verhalten. Einige Tiere konnten nicht verkauft werden. Trotzdem konnten die Durchschnittspreise im Vergleich zum letzten Jahr wieder gesteigert werden. Vor allem der Absatz der Böcke ist nach der Bockversteigerung im August erwartungsgemäß immer etwas erschwert.

    Den Tageshöchstpreis bei den Tauernschecken Ziegen erzielte die Katalognummer 190 von Albert Huttegger aus Großarl. Gekauft wurde diese Ziege von Christian Grab aus Bürserberg (V). Den zweithöchsten Zuschlagspreis dieser Rasse erreichte eine Ziege von der Zuchtgemeinschaft Erler aus Gallzein (T). Diese wechselte zu Paul und Romana Hecher nach Gloggnitz (NÖ).
    Bei den Pinzgauer Ziegen wurde die teuerste Ziege von Christoph Keckeis, Laterns (V) angekauft. Gezüchtet und verkauft wurde die Katalognummer 240 von Johannes Rieger aus St. Wolfgang (OÖ). Von den sieben angebotenen Böcken dieser Rassen konnte nur ein Bock verkauft werden.

    Schafversteigerung

    Nach Abschluss der Ziegenversteigerung wurde mit der Schafversteigerung begonnen. Schon nach den ersten Tieren im Ring, entwickelte sich ein sehr erfrischender Versteigerungsverlauf. Überdurchschnittliche Spitzenpreise blieben weitgehend aus, doch die Durchschnittspreise entwickelten sich sehr zufriedenstellend. Zusätzlich zu den Züchtern wurden erfreulicher Weise mehrere Tiere von Lämmerproduzenten ersteigert.

    Das teuerste Tiroler Bergschaf wurde von Lukas Gritsch, Sellrain (T) vom Betrieb Monika und Josef Gschwandtner aus Pfarrwerfen gekauft. Den teuersten Widder dieser Rasse züchtete Erich Gschwandtner, Pfarrwerfen. Ersteigert wurde er von Alois Wurnitsch aus Virgen (T).
    Bei den Juraschafen erreichte die Katalognummer 122 von Josef Gruber, Großarl den höchsten Preis. Angekauft wurde dieses Tier von Markus Pongratz aus Rauris. Der teuerste Jura Widder, welcher von Marianne Resch, Saalbach angekauft wurde, kam von Markus Hettegger aus Großarl.
    Der angebotene Walliser Schwarznasen Widder vom Betrieb Roswitha und Johann Langreiter, Rauris wechselte zum Tageshöchstpreis der Schafversteigerung zu Michael Eberl nach Stans (T).
    Die Zuchtgemeinschaft Schwaiger aus Saalfelden verkaufte den Texel Widder zu Georg Huber, Flachau.

    Bei den Braunen Bergschafen wurden erstmals neben dem braunen auch der gescheckte und schwarze Farbschlag angeboten. Das teuerste Braune Bergschaf – Farbschlag braun wechselte von Johannes Wimmer, Pfarrwerfen zu der Gutsverwaltung Eiferding OG, Salzburg. Den höchsten Preis bei den Braunen Bergschaf Widdern – Farbschlag braun erreichte das Tier von der ZG Maria Ellmauer und Simon Egger aus Taxenbach. Angekauft wurde er von Anton Vierthaler aus Filzmoos.
    Den Spitzenpreis bei den Braunen Bergschafen – Farbschlag gescheckt erreichten zwei Tiere. Verkäufer waren Daniel Kronreif, Pfarrwerfen bzw. Thomas Weiß, Bischofshofen. Beide Tiere wechselten nach Bad Hofgastein zu Rupert Rieser jun. bzw. Johann Oberländer.  Den Spitzenpreis bei den Widdern dieses Farbschlages erzielte die Katalognummer 26 von Daniel Kronreif, Pfarrwerfen. Dieses Tier kommt jetzt am Betrieb Johann Alois Wallner, Rauris in den Deckeinsatz.

    Den Tageshöchstpreis bei den Alpinen Steinschafen erreichte das Jungschaf von Roland Kröll, Bruck, welches von Rupert Rohrmoser, Großarl ersteigert wurde. Die Katalognummern 10 und 15 von DI Adalbert Böker aus Ottensheim (OÖ) wurden als teuerste Widder der Alpinen Steinschafe zu Rupert Rohrmoser nach Großarl sowie zu Waltraud Flatscher nach Kaprun verkauft.

     

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    Bockversteigerung 2020

    01.08.2020 in Maishofen

    23 Ziegenböcke überschritten den 1000er Gipfel

    Die traditionelle Bockversteigerung am ersten Augustwochenende in Maishofen überbot die Erwartungen des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen. 40 Prozent der verkauften Ziegenböcke wurden über 1.000 € und mehr verkauft.

    Der Auftrieb, der aus ganz Österreich sowie Teilen Südtirols stammenden Böcke, war etwas geringer als im letzten Jahr. Im Vorhinein wurden alle Tiere auf die richtige Abstammung (Vater und Mutter) mittels Genotypisierung überprüft. Die Qualität der Tauernschecken-, Pinzgauer Ziegen- und Pinzgauer Strahlenziegenböcke war sehr ansprechend und wurde auch preislich belohnt.

    Im Vergleich zum letzten Jahr konnten die Durchschnittspreise aller Rassen wieder etwas erhöht werden. Vor allem die Tauernscheckenböcke erzielten abermals Spitzenpreise. Nahezu jedes Tier fand einen Käufer.

    Den Tageshöchstpreis erzielte der Tauernscheckenjungbock „Jaggl“, AT 704.167.960 vom Betrieb Angelika Schernthaner aus Neukirchen. Neuer Besitzer dieses 1b Bockes ist jetzt Robert Laimgruber aus Vomp (T). Der zweitteuerste Bock „Gigant“, AT 330.754.180 wechselte von der Seber Zuchtgemeinschaft, Mittersill zu Martin Breuss, Badschuns (V).

    Bei den Pinzgauerziegen errichten zwei Böcke den höchsten Preis dieser Rasse. Die Katalognummer 74 „V-Artur 8“ mit der Lebensnummer AT 375.113.560 ging von Manuel Reisinger, Neukirchen/Altmünster (OÖ) zu Kathrin Katsch nach Goldegg. Der Betrieb Birgit Lindner aus St.Oswald ob Eibiswald (STMK) ersteigerte „W-Werner 8“, AT 904.468.170 von Johannes Bernsteiner aus Piesendorf.

    Der teuerste Pinzgauer Strahlenziegenbock wurde von Judith und Mario Huber, Göstling a.d. Ybbs (NÖ) gezüchtet und verkauft. „Marvin“, AT 848.544.260 wurde von Roland Rainer aus Lend angekauft.

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    Herbstversteigerung 2019

    19.10.2019 in Maishofen

    Österreichweiter Trend auch in Maishofen fortgesetzt

    Futterknappheit und die Unsicherheit in der Branche durch das Auftreten des großen Beutegreifers führten zu einem gedämpften Versteigerungsverlauf, welcher sich auch bereits bei den Märkten in ganz Österreich abzeichnete.

    Am Samstag den 19.10.2019 fand die diesjährige Herbstversteigerung des Salzburger Landesverbandes für Schafe und Ziegen statt. Insgesamt wurden 147 Schafe und 197 Ziegen aufgetrieben. Die Kommissionen bewerteten und klassifizierten die Tiere in gewohnt fachkundiger Manier. Somit konnte pünktlich um 11.30 Uhr mit der Versteigerung der Schafe begonnen werden.

    Im Wirtschaftsrassen- und Fleischrassenbereich konnten aus den oben genannten Gründen mehrere Tiere nicht verkauft werden bzw. erreichten niedrige Preise. Bedenklich ist, dass Tiere, die kurz vor einer Ablammung stehen oder mit Lamm bei Fuß versteigert wurden, keinen entsprechenden Absatz fanden. Einige züchterisch hochwertige Tiere konnten jedoch entsprechende Preise erzielen. Wie zum Beispiel der teuerste Tiroler Bergschafwidder von Erich Gschwandtner, Pfarrwerfen. Dieser wurde von Hansjörg Reinhart aus Zirl (T) ersteigert. Oder der teuerste Jura Widder, welcher von Josef Gruber, Großarl angekauft wurde. Züchter dieses Widders ist Hannes Schmeissl aus Spital am Pyhrn.

    Gut gestaltete sich der Verlauf bei den gefährdeten Rassen der Braunen Bergschafe und Alpinen Steinschafe. Das teuerste Braune Bergschaf wechselte von der ZG Maria Ellmauer und Simon Egger aus Eschenau zu Johann Mayer nach Bad Ischl. Den höchsten Zuschlagspreis der Braunen Bergschaf Widder erzielte die Katalognummer 35 von Martin Pletzenauer, Leogang. Dieser Widder wurde ebenfalls von Johann Mayer aus Bad Ischl angekauft. Den Tageshöchstpreis bei den Alpinen Steinschafen erreichte das Jungschaf von DI Mathias Kinberger, Zell am See, welches von Sebastian Eder aus Flaurling (T) ersteigert wurde. Die Katalognummer 30 von DI Adalbert Böker aus Ottensheim (OÖ) wurde als teuerster Widder der Alpinen Steinschafe zu Johannes Hasenauer nach Hinterglemm verkauft.

    Die Versteigerung bei den Ziegen verlief im Gegensatz dazu etwas zufriedenstellender. Vor allem die Tauernschecken Höchstpreise. Der Absatz der Böcke ist nach der Bockversteigerung im August erwartungsgemäß immer etwas erschwert.

    Den Tageshöchstpreis erzielte die Tauernschecken Ziege von Ramona u. Stefan Breitfuß, Viehhofen. Diese wechselte zu Peter Exenberger nach Westendorf (T). Die teuerste Pinzgauer Ziege wurde von Robert Resch, Faistenau angekauft. Verkauft wurde diese von Thomas Öschlberger aus Seekirchen. Die beiden Pfauenziegen von Christian Kirchner und Josef Berger gingen zum gleichen Preis nach Kärnten bzw. Osttirol. Die teuerste Pinzgauer Strahlenziege wurde von Franz Brugger, Uttendorf zu Manuel Kirchmair, Polling (T) verkauft. Die zwei aufgetriebenen Gemsfarbigen Gebirgsziegen gingen vom Züchterstall Roland Kröll aus Bruck zu Susanne Staudacher nach Flattach (K).

    Zu hoffen ist, dass sich der Markt bei den Schafen über den Winter wieder stabilisiert und im Frühjahr ein besseres Versteigerungsergebnis erzielt werden kann.

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    Bockversteigerung 2019

    03.08.2019 in Maishofen

    Bockansturm in Maishofen

    Die Bockversteigerung im August ist für jeden Züchter ein Highlight, da die Auswahl eines Bockes mit möglichst geringem Verwandtschaftsgrad das „A und O“ in der Zucht der gefährdeten Rassen ist.

    Bei der Bockversteigerung wurden aus ganz Österreich hochwertige Böcke angeliefert. Die Kaufinteressenten konnten aus 110 vielversprechenden männlichen Tieren der Rassen Tauernschecken, Pinzgauer Ziegen, Pinzgauer Strahlenziegen und Pfauenziegen auswählen. Alle Tiere wurden im Voraus auf die richtige Abstammung mittels genetischer Analyse überprüft.

    Für die Züchter und Verkäufer der Böcke verlief der vergangene Samstag positiv. Die hohen Durchschnittspreise der letzten Jahre konnte gehalten werden. Mehrere Tiere erreichten wieder Preise über 1.500 €.

    Den Spitzenpreis erzielte der Tauernscheckenbock „Good Year“, AT 801.691.370, von Reinhard Pilz aus Ramsau. Dieser wurde von Roland Rainer, Lend, gekauft.

    Bei der von der Arche Austria ausgezeichneten Rasse des Jahres, den Pinzgauer Ziegen, ersteigerte Thomas Öschlberger aus Seekirchen den Bock mit der Lebensnummer AT 976.861.760 zum Tageshöchstpreis dieser Rasse von Johannes Rieger, St. Wolfgang.

    Erfreulich ist, dass neben den zwei etablierten Rassen auch Pinzgauer Strahlenziegenböcke einen hohen Durchschnittspreis erzielen konnten. Der teuerste Bock „Willi“, AT 704.123.660, wurde von Manuel Kirchmair, Polling (T), ersteigert. Gezüchtet wurde der typstarke Jungbock von Angelika Schernthaner aus Neukirchen.

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    Frühjahrsversteigerung 2019

    23.03.2019 in Maishofen

    Selektives Kaufverhalten

    Am 23.03.2019 fand bereits zum 109. Mal eine Versteigerung der Zuchtschafe und Zuchtziegen in Maishofen statt. In diesem Jahr wurde im Zuge der Veranstaltung auch die österreichweite Juraversteigerung abgehalten. Neben Zuchtbetrieben aus Salzburg meldeten auch Betriebe aus Tirol, Kärnten, Oberösterreich und Steiermark insgesamt 154 Schafe und 18 Ziegen zur Absatzveranstaltung an

    In gewohnt fachkundiger Arbeit wurden die Tiere von den einzelnen Kommissionen selektiert und in die Versteigerungsklassen eingeteilt.

    Pünktlich um 11.30 Uhr wurde die Versteigerung mit der Präsentation der Jahrgangsbesten der Rassen Jura, Tiroler Bergschaf und Braunes Bergschaf in der Halle eröffnet. Die Veranstaltung war  gut besucht, jedoch fehlten etwas die Kaufinteressenten. Dies spiegelte sich auch im verhaltenen Versteigerungsablauf wider.

    Am zügigsten verlief die Versteigerung bei der österreichweiten Juraversteigerung. Das teuerste weibliche Tier mit der Lebensnummer AT 313.639.160 wechselte von Josef Gruber, Großarl zum Jurazuchtbetrieb Wagner, Willersdorf (OÖ). Josef Danner, Wildermieming (T) kaufte den teuersten Jurawidder mit der Lebensnummer AT 497.057.660 vom Jurazuchtbetrieb Wagner, Willersdorf (OÖ).

    Bei der Rasse der Tiroler Bergschafe erzielten die Spitzentiere gute Preise, zugleich konnten einige Tiere leider nicht verkauft werden. Der Betrieb Josef Kirchner aus Mühlbach verkaufte das weibliche Tier, AT 249.139.960 zu Michael Leitner, Prägraten (T) und den Widder AT 249.153.760 zu Erik Bergmann nach Bad Hofgastein und erzielte damit jeweils den Tageshöchstpreis bei dieser Rasse.

    Der Landwirtschaftsbetrieb Piffgut aus Bruck erzielte mit dem Schaf AT 706.202.660 den Tageshöchstpreis bei den weiblichen Alpinen Steinschafen. Dieses wurde von DI Adalbert Böker aus Ottensheim ersteigerte. Der teuerste Widder dieser Rasse AT 895.522.730 wechselte von Christoph und Gabriele Röck, Bad Hofgastein zu Reinhard Schonger nach Heiterwang. (T)

    Die Jahrgangsbeste der Braunen Bergschafe erreichte den höchsten Zuschlagspreis dieser Rasse. Erik Bergmann, Bad Hofgastein ersteigerte die Katalognummer 144 mit der Lebensnummer AT 845.119.960 von Maria Ellmauer Simon Egger ZG aus Taxenbach. Rupert Rieser jun., Bad Hofgastein kaufte den Widder AT 988.738.840 von Bernhard Gruber ebenfalls aus Bad Hofgastein.

    Der Betrieb Riedlsperger aus Taxenbach (Anna und Anton) verkaufte seine beiden Tiroler Steinschafe zu Matthias und Simone Schwab, Fusch. Die Zuchtgemeinschaft Florian Kraft und Josef Winkler aus Kuchl verkaufte seine zwei Suffolk Widder zu Johann Herzog, Maria Alm und Hannes Weichbold, Trautenfels. (Stmk.)

    Im Ziegenbereich wurden sehr wenige Tiere zur Versteigerung aufgetrieben, zudem fehlten auch hier die Käufer. Den Tageshöchstpreis bei den weiblichen Tauernschecken erzielte die Ziege mit der Lebensnummer AT 972.952.440 von Johann Unterladstätter jun. aus Gallzein. Christian Dick aus Riedau kaufte diese Ziege mit einem Kitz bei Fuß. Der teuerste Tauernschecken Bock AT 332.630.430 wechselte von Markus Klocker, Fügenberg zu Johann Lanschützer nach St. Magarethen.
    Reinhard Hollaus aus Zell am See ersteigerte die Pinzgauer Ziege AT 418.269.660 von Thomas Öschlberger aus Seekirchen.

     

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